Depotzugang · Neuer Depotzugang
  • 26.10.2018

    Fondssparplan – die zur Zeit beste Geldanlage der Welt?!

    Renditestark, transparent, flexibel, größtmögliche Sicherheit - so sieht die optimale Sparform aus. Daher ist das monatliches Aktiensparen aus heutiger Sicht auf Dauer die vielleicht beste Geldanlage der Welt. Schon ab EUR 50,- mtl. kann es losgehen. Auch mit kleinen Beträgen kann man langfristig ein ordentliches Vermögen aufbauen. Eine jederzeitige Veränderung (Aussetzung, Erhöhung) und Verfügung ist möglich.

    Dabei sind für den Sparer gerade zu Beginn des Sparplans fallende Börsenkurseein Grund zu Freude. Klingt paradox, aber bei fallenden Kursen (siehe Marktbericht) werden natürlich mehr Fondsanteile erworben. Je mehrFondsanteile Sie aber haben, umso mehr profitieren Sie später von gestiegenenKursen. Wir empfehlen für die mtl. Anlage unterschiedliche Fonds: relativsichere Dividendenfonds, Technologiefonds (Digitalisierung, Robotertechnik,Elektrobatterien, Biotechnologie usw.), Schwellenländerfonds, Rohstofffonds,Goldfonds usw. Gerne beraten wir Sie ausführlich zu diesem Thema.
  • 26.10.2018

    Showdown in Italien und Niedergang des Euros?

    Leider haben sich die von uns vorausgesehenen Probleme um Italien so bestätigt. Der beschlossene Haushalt für das Jahr 2019 sieht eine erhebliche Neuverschuldung vor und ist definitiv europarechtswidrig. Bis zum 15.10.2018 muss dafür eine schriftliche Erklärung in Brüssel vorliegen, im November wird sich die EU-Kommission dann dazu äußern. Sollte es kein Entgegenkommen von Seiten Italiens geben, muss ein Defizitverfahren eingeleitet werden. Diese Dinge könnten eskalieren und, wie von uns befürchtet, eine neue EURO-Krise auslösen.

    Der Handelsstreit zwischen Amerika und China läuft zusehends aus dem Ruder.Gegenseitige Strafzölle in dreistelliger Milliardenhöhe könnten eine Bremse für das Weltwirtschaftswachstum werden. Außerdem belasten die finanziellen Probleme in Südamerika (Venezuela, Argentinien) und der Türkei die Märkte.Vor allem der dadurch ausgelöste Kaufkraftverlust durch die massiven Währungsabwertungen,auch anderer Schwellenländer, führen zu Handelsbeschränkungen. Nicht zuletzt wird der steigende Ölpreis durch die Amerika-Iran-Problematikzu Unsicherheiten führen. So sind praktisch alle nennenswerten Aktienmärkte– bis auf Amerika (Steuersenkung) - seit Jahresanfang im Minus, die meisten Rohstoffpreise befinden sich ebenfalls im Sinkflug. Die Guthabenzinsen- zumindest in Europa - liegen bei fast null Prozent und das alles bei eineraktuellen Inflation in Deutschland von 2,3 %. Das Ergebnis: Kapitalvernichtung!Aber warum steigt bei all den Unsicherheiten der Gold- & Silberpreis nicht? Nun, es scheint, als wenn die Probleme von den Marktteilnehmern noch nichtals dramatisch genug und somit als noch beherrschbar eingestuft werden – inunseren Augen ein Irrglaube.Außerdem belasten der starke Dollar (Gold wird in Dollar gehandelt und daherteurer) und die steigenden Zinsen in Amerika (alternative Anlage) den Goldpreis.Es scheint auch so, dass einige Länder, wie z.B. die Türkei, die in den Vorjahrenimmer zu den Goldkäufern zählte, jetzt gezwungen werden, Gold zu verkaufen.Für uns ist klar, dass der große Crash erst noch kommt. Wann das sein wird,ist schwer vorauszusagen. Wir sind immer davon ausgegangen, dass Italien derAuslöser sein könnte. Droht uns also der Zusammenbruch noch in 2018? Oder,wie es einige Fondsmanager voraussagen, in 2019? Wir sind mit der derzeitigen Zusammensetzung in unserem MB Premium Depot schon jetzt gut darauf eingestelltund Sie als Anleger können davon profitieren. Rettungsboote werden bei einer Kreuzfahrt auch meist nicht benötigt, aber es ist beruhigend zu wissen, dasses sie gibt, sollte man Schiffbruch erleiden. Unsere „Rettungsboote“ heißen z.B.Gold, Silber, dt. Staatsanleihen, Schweizer Franken oder norwegische Kronen.Das MB Premium Depot hat In den letzten 9 Jahren (bis 2017) am Jahresendeimmer ein Plus ausweisen können. Wir sind immer noch zuversichtlich,dass uns dies auch in dem anspruchsvollen Finanzjahr 2018 gelingt.
  • 26.10.2018

    Personalwechsel bei MB

    Unser langjähriger Mitarbeiter Andreas Menn hat sich zu unserem Bedauern für eine andere berufliche Richtung entschieden und daher unser Team zum 01.10.2018 verlassen. Wir wünschen ihm in aller Freundschaft alles Gute für die Zukunft und sagen Danke für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit.

    Gleichzeitig sind wir froh, dass wir Natalie Hauck für seine Nachfolge im Bereich Versicherungen gewinnen konnten. Frau Hauck ist ausgebildete Kauffrau für Versicherungen und Finanzen und war zuletzt bei der Provinzial in Olpe tätig. Auch in den Bereichen Immobilien und Baufinanzierungen haben wir mit Herrn Thomas Katz kompetente Verstärkung bekommen. Herr Katz war lange bei der LBS in Siegen tätig.Damit sind wir jetzt zu zehnt und sagen unseren beiden neuen Mitarbeitern auch auf diesem Wege „Herzlich Willkommen im Team“.
  • 26.10.2018

    Naturgefahren – ein unterschätztes Risiko?

    Die eigene Immobilie ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens.

    Auf Grund des Klimawandels wird diese immer häufiger durch Starkregen, Hitzewellen und Winterstürme bedroht. Statistiken zeigen, dass mittlerweile deutschlandweit rund 50% aller Überschwemmungsschäden durch Starkregen verursacht werden. Eine Elementarversicherung bietet den passenden Schutz gegen Wetterkapriolen wie Starkregen, Überschwemmung,Schneedruck, Erdbeben und Erdrutsch.MB – Tipp: Schließen Sie diesen wichtigen Baustein in ihren Wohngebäudevertrag mit ein.
  • 26.10.2018

    Neues Baukindergeld beschlossen!

    Ziel dieser Maßnahme ist, die Anzahl der Wohneigentümer in Deutschland anzuheben. Daher können Familien mit Kindern – natürlich auch Alleinerziehende - die zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 eine Immobilie kaufen oder bauen, unter bestimmten Voraussetzungen das Baukindergeld auf www.kfw.de/baukindergeld online beantragen.

    Seit dem 18. September 2018 gibt es einen Zuschuss in Höhe von biszu 12.000,- Euro pro Kind, verteilt über einen Zeitraum von 10 Jahren.Dabei darf das Haushaltseinkommen (Durchschnitt des zu versteuerndenEinkommens des vorletzten und vorvorletzten Jahres) 90.000,- Euro nicht übersteigen, für jedes Kind erhöht sich dieser Freibetrag um weitere 15.000,-Euro. Der Antragsteller – also die Eltern – müssen Kindergeld beziehen bzw.einen Kinderfreibetrag erhalten, der Antrag muss nach Einzug in den Neubau bzw. nach Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages innerhalb von 3 Monaten gestellt werden.
  • 26.10.2018

    Keine Maklercourtage für Immobilienverkäufer

    Selten war es für Verkäufer günstiger, Grundstücke und Immobilien zu veräußern.

    Durch die noch niedrigen Hypothekenzinsen gibt es derzeit eine ungebrochenhohe Nachfrage nach Eigentum. Gerne sind wir Ihnen beim Verkauf behilflich und bieten dazu eine kostenlose Wertermittlung sowie eine professionelle Vermarktung an - ohne Berechnung einer Maklercourtage. Ab sofort auch mi tLuftaufnahme Ihres Objektes!
  • 26.10.2018

    Hypotheken-Zinsen bleiben niedrig

    Bis zum Jahresende wird seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) weiter Liquidität in den Markt gepumpt, der Leitzins von 0 % wurde bis Mitte 2019 garantiert. Wir sind skeptisch, ob die Zinsen danach steigen werden. Für das hoch verschuldete Italien würde ein Zinsanstieg von 1 % ca. 20 Mrd. Euro zusätzliche Zinslast bedeuten – für unsere EU-Mitbürger fast unmöglich zu stemmen!

    Auf der anderen Seite steigt der Druck für die EZB durch den Zinsanstieg in Amerika. Sparanlagen könnten über den großen Teich abwandern, wenn die Zinsen in Europa weiter so niedrig bleiben.Wir beobachten die Entwicklung für Sie weiter und sprechen Sie bezüglich eines Forward-Darlehns rechtzeitig an.
  • 22.10.2018

    Vorhaben von Standard Life zur Übertragung von Versicherungsverträgen auf Standard Life International

    Auch hier kein Handlungsbedarf!!!!!

    Es besteht aus unserer Sicht kein Handlungsbedarf. Lediglich die Haftung wird auf europäischesRecht angepasst. Die bisherige britische Haftung ging noch weiter und entfällt aber künftig.
  • 22.10.2018

    Prospektveränderungen beim Nordea Stable Return

    Kein Handlungsbedarf!

    Die Änderungen bedeuten im Wesentlichen eine Erweiterung der Anlagemöglichkeiten durchDerivate. Sehen wir grundsätzlich positiv, daher kein Handlungsbedarf.
  • 11.10.2018

    Tagesdosis 6.10.2018 – Die Schuldenlawine rollt und die EZB ist machtlos

    Ein sehr interessanter Kommentar von Ernst Wolff.

    Zwei Entwicklungen werden unser Leben in der nahen Zukunft maßgeblich prägen: Das ungebremste Wachstum des weltweiten Schuldenberges und die Verschärfung der „Austeritätspolitik“.Der Grund: Das globale Finanzsystem wird seit zehn Jahren nur durch die künstliche Erzeugung riesiger Geldsummen am Leben erhalten. Da diese aber nicht verschenkt, sondern als Kredite vergeben werden, müssen zu ihrer Bedienung immer neue Schulden aufgenommen werden.Um diesen Kreislauf aufrecht zu erhalten, muss an anderer Stelle immer härter gespart werden. Für Unternehmen bedeutet das die Senkung von Lohnstückkosten, also Rationalisierungen, Lohnsenkungen und Entlassungen. Für Staaten bedeutet es in erster Linie die Kürzung von Sozialleistungen.Dieser Prozess wird sich in der vor uns liegenden Periode weiter verstärken und zwar aus zwei Gründen: Die Geldpolitik der Zentralbanken hat zu immensen Blasen an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten geführt, die jederzeit platzen können. Außerdem droht nach der mittlerweile fast zehn Jahre andauernden, künstlich erzeugten Rallye an den Finanzmärkten eine Rezession.Beides muss um jeden Preis verhindert werden, da wegen der Niedrigzinsen der vergangenen Jahre extrem viel geliehenes Geld zur Spekulation eingesetzt wurde und es zu einem „Margin Call“ kommen könnte: Das heißt, dass Kreditgeber ihr Geld wegen fallender Kurse zurück verlangen, die Kreditnehmer aber nur zahlen können, wenn sie weitere Anlagen verkaufen und so eine Spirale nach unten in Gang setzen. Außerdem würden konservative Anleger wie Pensionskassen und Rentenfonds, die wegen der Niedrigzinsen ins Risiko gehen mussten, riesige Verluste erleiden und im Bereich der Derivate würden Zahlungen in unbekannter, vermutlich aber systemgefährdender Höhe fällig werden.Die einzige Macht, die eine solche Entwicklung verhindern könnte, sind die Zentralbanken. Sie aber stehen vor einem riesigen Problem: Sie haben ihre Möglichkeiten der Steuerung des Systems – Geldschöpfung und Zinssenkung – in den vergangenen zehn Jahren weitgehend ausgeschöpft. Um wieder handlungsfähig zu werden, müssen sie ihre bisher „lockere“ Geldpolitik daher nun unter enormem Zeitdruck „straffen“.Die US-Zentralbank FED hat das bereits zu einem kleinen Teil geschafft und die Zinsen auf 2 – 2,25 Prozent angehoben, allerdings mit erheblichen Nebenwirkungen. Investoren wechseln scharenweise zurück in den US-Dollar, so dass die Währungen von Schwellenländern rapide an Wert verlieren. Um gegenzusteuern, heben die Zentralbanken dieser Länder die Zinsen an, was dazu führt, dass die Bedienung von Schulden in der Landeswährung erschwert wird und es zu immer mehr Unternehmenszusammenbrüchen kommt und den Staaten wegen geringerer Steuereinnahmen und höheren Zinszahlungen immer weniger Geld zur Verfügung steht.Doch nicht nur die Schwellenländer rutschen momentan immer tiefer in die Krise: Wie die jüngsten Entwicklungen in Italien und Griechenland zeigen, nehmen die Probleme auch in Europa lawinenartig zu. Dennoch hat die EZB die Zinsen bis heute nicht angehoben, sondern bei Null belassen. Warum? Weil ihr die Hände gebunden sind – unter anderem deshalb, weil eine Zinserhöhung die Zahlungsfähigkeit von Ländern wie Griechenland und Italien, die ohnehin am Abgrund stehen, weiter einschränken, deren Finanzsituation noch schwieriger machen und die Eurozone damit noch tiefer in die Krise reißen würde.Während die US-Zentralbank FED also im Notfall über ein Manövrierpotenzial von 2 – 2,25 Prozent verfügt, steht die EZB den vor uns liegenden Problemen weitgehend machtlos gegenüber.Was also wird passieren…?Möglichkeit 1: Die EZB könnte ihre Geldpolitik allen Widrigkeiten zum Trotz „straffen“ und die Zinsen erhöhen. Das aber würde zum einen die Wirtschaft ausbremsen, zum anderen aber müsste die EZB Ländern wie Griechenland, Italien, Portugal und Spanien in noch größerem Ausmaß als bisher unter die Arme greifen, was ihre Bilanz zusätzlich belasten würde und politisch schwer durchsetzbar wäre.Möglichkeit 2: Die EZB könnte die Zinsen bei Null belassen. Dann aber würden die Spekulationsblasen so lange weiter wachsen, bis sie platzen.Möglichkeit 3: Die EZB könnte die Zinsen in den Negativbereich senken und die Anleihenkäufe wieder erhöhen. Das aber würde zu noch höherer Verschuldung führen und den Weg in eine Hyperinflation ebnen.Egal, für welche Variante sich die EZB in Zukunft entscheidet: Die vor uns liegende Entwicklung wird zeigen, dass ein Finanzsystem, ebenso wie ein kranker Patient zwar lange, aber wegen der Nebenwirkungen der Medikation nicht ewig künstlich am Leben erhalten werden kann.
  • 24.09.2018

    Stellungnahme Schreiben ODDO BHF Polaris Moderate – ehemals BHF Total Return

    Oddo, die die BHF-Bank und deren Fonds übernommen hat, schließt weitere Fonds zusammen.

    Der von uns vermittelte ODDO BHF Polaris Moderate – ehemals BHF Total Return erhält die Mitteleines anderen Fonds von ODDO und kann durch die Synergieeffekte Kosten einsparen. Auch sonstspricht nichts dagegen, diesen Zusammenschluss von zwei Fonds zu tätigen. Es besteht alsokein Handlungsbedarf!
  • 04.09.2018

    Beginn der Euro-Dämmerung- ein Bericht von Hans-Werner Sinn

    Der Euro ist auch zwanzig Jahre nach seiner Einführung nicht wirklich ein Erfolg. Auf die Kreditblase in der ersten Dekade folgten einige Wechselkurs-Machenschaften in der zweiten. Am Beginn der dritte Dekade sieht es nicht besser aus.

    Die Party kam durch den billigen Kredit zustande, den die Kapitalmärkte Südeuropa unter dem Schutz des Euro zur Verfügung stellten. Plötzlich war Geld genug da, die Gehälter der Staatsbediensteten und die Renten zu erhöhen und außerdem mehr private Konsum- und Investitionsausgaben zu finanzieren.Die Geldflut erzeugte inflationäre Wirtschaftsblasen, die am Ende des ersten Jahrzehnts platzen, als die Lehman-Krise auch Europa erfasste. Zurück blieben völlig überteuerte Torsos einst halbwegs wettbewerbsfähiger Volkswirtschaften, die in ernste Schwierigkeiten gerieten, weil sich die Kapitalmärkte einer Fortführung der Kreditfinanzierung verweigerten.Die Länder Südeuropas druckten sich nun das Geld, das sie sich nicht mehr leihen konnten. Begünstigt durch eine immer lockerer werdenden Pfänderpolitik des EZB-Rates sowie die von diesem Rat tolerierte Inanspruchnahme vonn ELA- und ANFA-Krediten zogen sie sich hunderte von Milliarden Euro an Target-Überziehungskrediten aus dem Eurosystem. Dann wurden ab 2010 fiskalische Rettungsschirme der Staatengemeinschaft aufgespannt. Da die Märkte diese Schirme als unzureichend ansahen, gab die EZB im Jahr 2012 im Rahmen das OMT-Programms eine unbegrenzte Deckungszusage für die Staatspapiere der Euroländer, was diese Papiere faktisch zu Eurobonds machte. Schließlich entschloss sich die EZB im Jahr 2015 sogar, ihr QE-Programm aufzulegen. Die Notenbanken des Eurosystems erwarben für 2,4 Billionen Euro Wertpapiere, von denen zwei Billionen auf Staatspapiere entfielen. Dadurch schoss die Zentralbankgeldmenge von 1,2 Billionen Euro auf über 3 Billionen Euro in die Höhe.  Doch leider wurde das viele neue Geld, das auf diese Weise auch von den Zentralbanken Südeuropas verliehen wurde, nicht als Schmiermittel für eine wachsende heimische Wirtschaft eingesetzt, sondern vor allem nach Deutschland überwiesen, um dort Waren, Dienstleistungen, Aktien, Immobilien und ganzen Firmen zu erwerben oder zumindest Bankkonten zu füllen, die man vor einem möglichen Währungsschnitt schnell noch in deutsche Anlagen würde umtauschen können. Deutschlands Exportüberschüsse wurden durch die Güterkäufe belebt. Zur Jahresmitte 2018 war der Bestand der netto nach Deutschland überwiesenen Gelder, die sogenannte Target-Forderung der Bundesbank gegen das Eurosystem, auf fast eine Billion Euro (976 Mrd.) angestiegen. Dieses Geld war eine Art ewiger, bei der Bundesbank bezogener Überziehungskredit der den Sonderziehungsrechten beim Internationalen Währungsfonds nicht unähnlich ist. Nur war er wesentlich größer als alle Kredite, die sich die im IWF vereinigten Länder gegenseitig einzuräumen bereit sind. Allein Spanien und Italien nahmen etwa 400 Mrd. bzw. 500 Mrd. Euro in Anspruch.Trotz oder wegen des Geldsegens ist das verarbeitende Gewerbe der südeuropäischen Länder noch weit von der Widererlangung der Wettbewerbsfähigkeit entfernt. So hängt Portugals Industrieproduktion noch um 14%, Italiens um 17%, Griechenlands um 19% und Spaniens um 21% unter dem Niveau, das beim Ausbruch der Finanzkrise im dritten Quartal 2007 erreicht worden war. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Griechenland bei knapp 45%. In Spanien und Italien liegt sie über 30%, und in Portugal über 20%.In Portugal, Spanien und Griechenland regieren nun radikale Sozialsten, die von Haushaltsdisziplin nichts mehr wissen wollen, und in Italien wurde die alten Parteien vom Wahlvolk weggefegt. Die radikale Regierung aus Cinque Stelle und Lega will unter dem Schutz der anderen Euroländer noch viel mehr Kredit aufnehmen als ohnehin schon und droht damit, den Euro zu verlassen, wenn ihr die EU dies verwehrt.  Selbst der größte Euro-Enthusiast muss, wenn er ehrlich ist, zugeben, dass der Euro keine Erfolgsgeschichte war. Europa hat sich schlichtweg verhoben. Mit seiner Einschätzung  »Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet.« hatte der große Soziologe Ralf Dahrendorf leider Recht.Es ist schwer zu sagen, wie es jetzt weiter gehen kann. Noch mehr Schuldensozialisierung, noch mehr Vergemeinschaftung von Risiken, sagen die einen. Andere warnen, dass Europa damit nur noch tiefer in den Sumpf der Verantwortungslosigkeit gerät und seine Wirtschaft durch die Verfälschung des Kapitalmarktes noch mehr lädiert, was es sich angesichts der schwierigen weltweiten Wettbewerbslage mit einem aufstrebenden China sowie aggressiv agierenden Amerikanern und Russen gar nicht erlauben könne. Das dritte Jahrzehnt wird die Entscheidung bringen.Hans-Werner Sinn, Professor der Ökonomie und Public Finance an der Universität München. Der ehemealige Präsident des ifo-Instituts ist Mitglied des Deutschen Wirtschaftsrats und Autor zahlreicher Bücher. Sein aktuelles Werk heißt The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.
  • 28.08.2018

    Luftaufnahmen von Immobilien mit Drohne ab sofort möglich

    Jetzt professionelle Luftaufnahmen Ihrer Immobilie

    Im Rahmen der Immobilienvermittlung haben wir die Möglichkeit Luftaufnahmen Ihrer Immobilie zu erstellen!
  • 20.08.2018

    Ausverkauf am Edelmetallmarkt legt Basis für neuen Anstieg

    Die Edelmetalle brachen in der vergangenen Woche deutlich ein und es stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um den finalen Abverkauf handelte und nun ein neuer Anstieg unmittelbar bevorsteht?

    Das letzte zyklische Hoch erreichte der Goldpreis Ende Januar. Daraufhin folgte eine dreimonatige trendlose Seitwärtsbewegung, bevor die Notierungen begannen sukzessive zu sinken. Dies endete in einer Verkaufspanik am Edelmetallmarkt, die am Mittwoch ihren Höhepunkt fand. Gold fiel auf 1.160$, was einem Minus von 200$ seit dem Hoch vom Jahresanfang entspricht. Silber stürzte auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2016 mit 14,40$ (-3,20$), Platin fiel auf das Tief des Jahres 2008 mit 755$ (-260$) und Palladium erreicht 833$, was ein Minus von 300$ seit dem Jahreshoch darstellt.

    Verschiedene Faktoren sind für diesen starken Preisrückgang verantwortlich. Einer der primären Gründe ist die Rallye des amerikanischen Dollars, die durch Zinsanhebungen der US-Notenbank sowie einem starken Wirtschaftswachstum in den USA genährt wird. Die Steuerreform und die Deregulierung der Trump Administration haben dem aktuellen Konjunkturzyklus in seiner letzten Phase noch einmal Schub gegeben, sodass die amerikanische Wirtschaft in diesem Jahr bisher um 4,1% annualisiert wuchs. Dies, ein guter Arbeitsmarkt und gleichzeitig hohe Inflationsraten lassen der US-Notenbank Spielraum für zwei weitere Zinsanhebungen in diesem Jahr. Die bisherigen sieben Zinsanhebungen, die seit Anfang 2016 erfolgten, führten bereits zu der Auflösung von Carry Trades und so zu Kapitalrückflüssen aus den Schwellenländern zurück in die USA. Eine rosige Wirtschaftsentwicklung, steigende Zinsen, ein starker Dollar und ein haussierender Aktienmarkt nahe seinem Allzeithoch sorgten dafür, dass Investoren den sicheren Hafen Gold in den vergangenen Monaten vernachlässigten und in vermeintlich renditeträchtigere Anlagen investierten.

    In Euro konnten die Edelmetalle seit Jahresbeginn jedoch deutlich besser performen und die Verluste sind geringer. Aufgrund hausgemachter Probleme in der Eurozone sowie aufgrund der unvermindert lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank fiel die Kaufkraft der europäischen Gemeinschaftswährung von 1,25$ im Januar auf 1,13$, was einem Minus von fast 10% binnen eines halben Jahres entspricht. Die Edelmetalle hatten diesen Kaufkraftverlust mit einer stärkeren Performance ausgeglichen. Es besteht eine sehr realistische Wahrscheinlichkeit, dass der Euro in den kommenden 9 Monaten deutlich weiter zum US-Dollar fallen könnte – möglicherweise gar bis zur Parität. Dies entspräche noch einmal einem Kaufkraftverlust von über 10%. Während dies für Rentenansprüche und Ersparnisse einem währungsbedingten realen Kaufkraftverlust von 20% entspräche, dürfte der Goldpreis diesen Kaufkraftverlust langfristig mit höheren Notierungen ausgleichen.

    Konjunkturoptimismus steht zunehmend auf tönernen Füßen

    Trotz der Euroschwäche musste auch der Goldpreis in Euro ein relativ kleines Minus von 75€ je Feinunze seit Januar verbuchen. Die Ursache für diese reale Schwäche liegt in einer aktuell temporär niedrigen Investmentnachfrage aufgrund der optimistischen Konjunkturerwartungen der Marktteilnehmer. Diese mehrheitlich optimistische Wirtschaftserwartung könnte sich jedoch in den kommenden Monaten bzw. im nächsten Jahr als völlig falsch herausstellen. Vielmehr mehren sich die Anzeichen für einen kurz bevorstehenden bzw. sogar bereits erfolgten Beginn einer Rezession.Der aktuelle Konjunkturaufschwung ist mit aktuell 110 Monaten bzw. über neun Jahren der zweitlängste Wirtschaftsaufschwung seit 1955. Durchschnittlich dauerte ein Aufschwung seit 1945 genau 58,4 Monate, womit der aktuelle Aufschwung schon fast doppelt so lang ist. Allein aus dieser Perspektive steht eine Rezession womöglich vor der Türe oder ist gar schon dabei, sich zu manifestieren.


    Hinzu kommt: Der Konjunkturaufschwung der vergangenen Dekade wurde durch das Drucken von Geld sowie künstlich niedrigen Zinsen aller Notenbanken weltweit erzeugt. Diese künstlichen Aufschwünge sind nicht nachhaltig und fallen schlussendlich in einer noch schlimmeren Rezession letztlich wieder in sich zusammen, sobald die Zinsen steigen und die Liquidität für die Märkte versiegt.

    Exakt dieses Szenario entfaltet sich seit Anfang 2016, als die US-Notenbank ihre Zinswende begann und die weltweite Liquiditätsversorgung der Märkte von einstmals monatlich 200 Mrd. Dollar mittlerweile nahezu komplett eingestellt wurde. Ein starker Einbruch am Aktien-, Anleihen-, und Immobilienmarkt – möglicherweise gar das Platzen der Blasen an diesen Märkten – könnte also kurz bevorstehen. Die Immobilienpreise in den USA und England fallen bereits und stützen die Anzeichen eines sich bereits entfaltenden weltweiten Abschwungs, der aufgrund der zeitlichen Nachlaufwirkung der meisten Konjunkturindikatoren in den offiziellen Statistiken noch nicht hinreichend erkennbar sind. Wie an signifikanten Wendepunkten üblich, erkennt das Gros der Investoren, die an eine Fortsetzung des Aufschwungs glauben, diese Signale nicht rechtzeitig und verstärkt somit ihre trendbasierten Investments überproportional. Damit einhergehend entstehen starke Klumpenrisiken in den Depots – die spiegelbildliche Zurückhaltung bei Goldkäufen erklärt die ebenfalls typische fundamentale Schwäche der Edelmetallmärkte in unmittelbarer Nähe größerer zyklischer Wendepunkte.

    Die Zinsstrukturkurve amerikanischer langfristiger Zinsen zu kurzfristigen Zinsen ist mittlerweile fast auf null gefallen. Dies hat sich in der Vergangenheit stets als guter Vorlaufindikator für eine bald aufziehende Rezession erwiesen.


    Notenbankenintervention wird der Startschuss einer neuen Goldrallye sein

    Das Positive an dieser Entwicklung aus antizyklischer Sicht ist, dass mit einer Rezession auch das Ende der Edelmetallkorrektur eingeleitet wird. Die Europäische Zentralbank fürchtet sich seit Jahren davor die Zinsen überhaupt anzuheben, da die Probleme in der Eurozone nicht gelöst wurden und stattdessen viele neue Krisenherde hinzukamen.Eine kleinere Krise, wie beispielsweise die aktuelle Währungskrise in der Türkei, könnte bereits ansteckende Effekte auf das labile Bankensystem haben. Sollte dies geschehen, wird die EZB nicht zögern, sofort wieder die Geldschleusen zu öffnen und Billionen an frischen Euros in das überschuldete Bankensystem zu pumpen. Bei einer Rezession, die praktisch unausweichlich ist, wird die EZB ebenfalls alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um die Banken auf Steuerzahlerkosten zu rekapitalisieren. Daraus folgt zwingend und unausweichlich eine Abwertung des Euros und somit ein neuer Bullenmarkt für die Edelmetalle, da die Menschen den sicheren Hafen für ihre Ersparnisse suchen werden.

    Sollte sich in den kommenden Monaten eine Rezession manifestieren, wird auch die US-Notenbank nicht davor zurückschrecken, sofort ein neues QE-Programm zu lancieren und ihre Zinserhöhungszyklus zu beenden. Die Notenbanken dürften diesmal noch schneller als im Jahr 2008 für Interventionen bereitstehen. Sobald diese Markteingriffe verkündet oder von den Marktteilnehmern antizipiert werden, wird der Goldpreis in Voraussicht auf die kommende Währungsabwertung einen schnellen Anstieg erleben. Real sind die Edelmetallpreise inflationsbereinigt auf historisch niedrigem Niveau angekommen und somit sehr günstig.

    Dieser Effekt lässt sich durch die aktuellen Entwicklungen in der Türkei gut belegen: Die starke Abwertung der türkischen Lira ist die logische Folge aus der vorangegangenen Ausweitung der Geldmenge seitens der türkischen Zentralbank in der vergangenen Dekade, die ihre Notenbankbilanz versiebenfacht hat. Die Liquidität hat sich – wie bei einem Damm – angestaut, um letztlich in einer Krise die türkische Wirtschaft mit Lira zu überschwemmen und diese so abzuwerten. Während die türkische Lira mit zunehmender Geschwindigkeit ins Bodenloses stürzte, hat sich der Goldpreis in türkischen Lira allein seit 2013 auf über 8.000 Lira fast verdreifacht.


    Auch die Europäische Zentralbank sowie die US-Notenbank „FED“ haben ihre Geldmengen seit 2008 vervielfacht. Sobald sie wieder mit dem Drucken beginnen bzw. im Falle der EZB dieses verstärken, gibt es noch mehr Liquidität, die den Staudamm zu bersten und die Märkte mit Geld zu überschwemmen droht. Allein der Ausbruch einer neuen Rezession könnte die Erwartung neuer Gelddruckprogramme schüren und deshalb diesmal sofort für einen Anstieg der Edelmetallpreise sorgen.

    Eine Trendwende am Edelmetallmarkt und ein neuer mehrjähriger Bullenmarkt stehen womöglich kurz bevor. Die ersten Anzeichen einer sich manifestierenden Rezession werden nun zusehends sichtbar und neue Eingriffe der Notenbanken zur Rettung des Bankensystems sowie der maroden Staaten dürften schon relativ kurz bevorstehen.

    Terminmärkte deuten auf Trendwende hin

    Der amerikanische Terminmarkt für die Edelmetalle weist aktuell eine historisch einmalige Konstellation auf und untermauert das Kaufsetup für alle Edelmetalle. Die Positionen für Gold und Silber haben mehrjährige Extremwerte erreicht und die für Platin sogar eine historisch einmalige bärische Spekulation. Dies ist ein klassischer Kontraindikator mit hoher Treffergenauigkeit, der nun auf eine unmittelbar bevorstehende Trendwende und wieder steigende Preise hindeutet. Der folgende Chart zeigt, dass die Edelmetalle ihr Kaufniveau erreicht haben und eine historisch einmalig bullische Ausgangslage bieten.

    Typischerweise reduzieren die großen Banken kurz vor einem neuen Anstieg ihre zuvor aufgebauten Verkaufspositionen am Terminmarkt. Aktuell wurden diese Positionen im Gold auf ein Dreijahrestief reduziert und die Position am Silbermarkt hat den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren erreicht. Dies ist grundsätzlich ein weiterer Indikator für einen womöglich kurz bevorstehenden Anstieg der Edelmetallpreise.

    Fazit: Aktuelle Phase bietet idealen Einstiegszeitpunkt an den Edelmetallmärkten

    Eine Rezession ist in den kommenden 18 Monaten sehr wahrscheinlich und es scheint sogar gut möglich, dass die Weltwirtschaft bereits merklich strauchelt, worauf der Einbruch konjunktursensibler Rohstoffe wie Kupfer oder Bauholz hindeutet. Dies erklärt auch die kurzfristige Schwäche primär industrieller Edelmetalle, die wir aktuell beobachten konnten.

    Mit dem Beginn einer Rezession neigen Edelmetallpreise noch kurze Zeit zu fallen, da sich Investoren über den Verkauf von Reserven aller Art Liquidität verschaffen. Doch die Nachfrage nach dem sicheren Hafen nimmt mit der Wahrnehmung sowie der Ausbreitung der Problemlage schnell zu, sodass sich die Preise der Edelmetalle, ähnlich dem Jahr 2008, kurze Zeit später schnell erholen werden.

    Nach der Bekanntgabe der QE Programme Ende 2008 / Anfang 2009 stieg der Goldpreis binnen drei Jahren um 170% von 700$ auf 1.900$ im Jahr 2011 an. Neue weltweite QE-Programme seitens der Zentralbanken werden diesmal wieder für eine neue Rallye und einen neuen mehrjährigen Bullenmarkt sorgen. Fundamental sind die Edelmetalle aktuell inflationsbereinigt günstig wie nie zuvor, sodass sie das perfekte antizyklische Investment darstellen. Alles spricht dafür, dass die aktuelle Phase einen idealen Einstiegszeitpunkt an den Edelmetallmärkten bietet!
  • 26.07.2018

    Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen-Neuigkeiten

    es ergeben sich keine signifikanten Änderungen, es besteht kein Handlungsbedarf

    1) Änderungen im Rahmen des Investmentsteuergesetztes
    Die bereits gelebte Kapitalbeteiligungsquote i.H.v. 51 % wurde im Verkaufsprospekt implementiert, sodass die übrigen Quoten entsprechend angepasst werden mussten. Darüber hinaus wurde auch eine Erläuterung zu den Kapitalbeteiligungen eingefügt.

    2) Streichung des Anlageausschusses

    3) Aufnahme der steuerbefreiten Anteilsscheinklassen
    Im Rahmen der neuen Investmentsteuerreform haben die steuerbefreiten Anleger prinzipiell keine Möglichkeit mehr Ihre Erträge mit Hilfe einer NV-Bescheinigung steuerfrei zu einnahmen. Um diesen Missstand zumindest für Stiftungen lösen können, wurden die steuerbefreiten Anteilsscheinklassen aufgesetzt.

    4) Änderung der Vergütungsregelungen
    Die Passagen der Vergütungen wurde auf das KVG Standard angepasst. Eine Anpassung der Vergütungssätze fand ausdrücklich nicht statt.
  • 05.07.2018

    Unser aktueller Marktbericht - Zeitenwende

    Freier Handel ade – es lebe der Protektionismus! Es scheint, dass wir eine Zeitenwende erleben. „Amerika first“ ist dabei der Vorreiter. Gegenseitige, scheinbar willkürliche Zollerhöhungen zwischen den Protektionisten können das Weltwirtschaftswachstum und daraus resultierend den Wohlstand reduzieren.

    Wie konnte es soweit kommen?
    Meiner Meinung nach stehen die USA finanziell mit dem Rücken an der Wand. Die Staatsverschuldung erhöht sich viel schneller (um ca. 5,5 % vom BIP jährlich) als z. B. in Europa. Die Amerikaner selbst sind mittlerweile höher verschuldet als in den Krisenjahren 2008/2009. Jeden Tag verliert Amerika Weltmarktanteile an China und es ist absehbar, dass in wenigen Jahren China wirtschaftlich Amerika überholt haben wird. Amerikas Weltwirtschaftsmarktanteil beträgt nur noch 15 %. Die derzeitigen Entscheidungen aus Washington sind Reaktionen auf diese Tatsache!

    Eine weitere Zeitenwende sehen wir auch in Europa. Immer stärker wird erkennbar, dass sich auch hier jeder selbst der Nächste ist. Wie lange wird das Konstrukt halten? Deutschland kann auf Dauer nicht alles nur mit Geld zusammenhalten. Die Gefahr des Euro-Zusammenbruchs, die wir schon länger sehen, kommt näher: In Italien haben populistische Parteien die Wahl gewonnen und beginnen bereits, Europa zu erpressen. Wir erwarten, dass in absehbarer Zeit dort eine Parallelwährung installiert wird, dies würde u. M. nach das „Aus“ für den jetzigen Euro bedeuten.

    Und in Deutschland? Auch hier ist eine politische Zeitenwende nicht auszuschließen, schaut man sich das derzeitige Gerangel der Regierungsparteien an. Es bleibt spannend – Wir werden sehen!

    Durch all diese drohenden Veränderungen herrscht derzeit eine große Unsicherheit an den Märkten. Vielleicht war es daher noch nie so wichtig wie heute, sein Vermögen global und diversifiziert anzulegen.

    Unser MB Premium Depot hat trotz dieser Diversifikation mit festverzinslichen Wertpapieren, Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen und Währungen und einer sehr defensiven Ausrichtung bisher im Jahresverlauf ein Minus von knapp 1 % erzielt. Gold und Silber sind noch nicht so angesprungen, wie wir das erwartet haben. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir auch im 10. Jahr des Bestehens des MB Premium Depots am Jahresende ein Plus ausweisen werden.

    Für Sie: Wir bieten Ihnen ab sofort mittels „Morningstar X-Ray“, eine der weltbesten Fondsanalysesoftware, kostenlos eine Aufschlüsselung Ihres Depots u.a. in die größten Einzeltitel, Länder- und Sektionenaufteilungen und eine Korrelationsmatrix. Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an. Ferner empfehlen wir Ihnen, sich auf unserer Internetseite „www.mb-finanz.de“ unter „News“ den täglichen Wirtschaftsbericht „Forex-Report“ anzuschauen. Dieser Bericht dient vielen Versicherungen als Grundlage von Vermögensentscheidungen.Wir freuen uns daher, dass wir auch Ihnen diesen Bericht zur Verfügung stellen dürfen.Einen hoffentlich nicht so aufregenden Börsensommer wünscht uns allen

    Ihr MB-Team

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  • 21.06.2018

    Schreiben vom Juni 2018 – BHF-Fonds

    Wir sind von der Erhöhung der internen Kosten nicht erfreut.

    Es geht hier um eine Erfolgsvergütung für die Fondsgesellschaft bei einer jährlichen überdurchschnittlichen Wertentwicklung im Plusbereich. Ein mögliches vorheriges Minus im Fonds muss aber erst aufgeholt werden. Da der Fonds wirklich in der Vergangenheit fast immer den Vergleichsindex geschlagen hat, wollen wir den Fonds im MB Premium Depot behalten.Auch weil er mit modernen Instrumenten auch bei fallenden Kursen bei gutem Management trotzdem zulegen kann. Bei der Wertentwicklung im Depot bitte berücksichtigen, das in den meisten unserer Kundendepots die gesamten Depotgebühren von diesem Fonds berechnet werden.
  • 28.04.2018

    Immer das "Große Ganze" im Blick

    Was sehen und hören wir überwiegend im Bereich Wirtschaft/Finanzen in den Medien? „Ordentliches Weltwirtschaftswachstum“… „Abbau der Arbeitslosigkeit“… Ankündigung von „normalen wirtschaftlichen Verhältnissen“ mit wieder steigenden Zinsen… kurzum - Schluss mit der Krise!

    Unser Weltbild sieht leider etwas anders aus: Durch die Nullzinspolitik der weltweiten Notenbanken und die Gelddruckerei steht Europa wirtschaftlich nicht mehr so schlecht da wie vor 5 Jahren, aber davon sollte man sich nicht blenden lassen. Geplant war die Öffnung der Geldschleusen als Notfallhilfe, um den Regierungen Zeit zu verschaffen, notwendige Strukturreformen auf den Weg zu bringen. Leider ist diesbezüglich viel zu wenig geschehen. Der Grund ist einfach: Mit schmerzhaften Reformen lassen sich keine Wahlen gewinnen. Das Ergebnis: Die Staatsschulden steigen und steigen, die Zinslast aber bleibt niedrig. EZB-Präsident Mario Draghi hat mit seiner Niedrigzinspolitik zwar die Währungsunion zusammengehalten, nicht aber die Regierungen der Mitgliedsstaaten. Die Italienwahl ist so ausgegangen, wie wir befürchtet haben, die Extremparteien haben gewonnen. Es wird jetzt zu einer schwierigen Regierungsbildung oder zu Neuwahlen kommen. Wir sind davon überzeugt, dass sich die neue italienische Regierung an Brüssel wenden wird, um die europäischen Verträge neu zu verhandeln - einschließlich der Euro-Ausstiegsklauseln. Und Amerika? Die eskalierenden, von den USA forcierten Handelskonflikte sind eine Facette des Versuchs, die weltweite Vorherrschaft gegenüber den aufstrebenden Ländern unter der Führung von China und Russland zu erhalten. Es geht u. M. nach darum, China und Russland wirtschaftlich und politisch zu isolieren. Dabei nutzt US-Präsident Donald Trump sowohl das Prinzip der Einschüchterung als auch das Prinzip „Brot und Peitsche“. Erst kommt die Einschüchterung via verfügter Zollpolitik. Dann werden Individualgespräche, losgelöst von WTO, vereinbart, in denen die USA ihre Machtposition besser ausspielen können als im multilateralen Verbund von WTO-Verhandlungen. Tatsache ist, dass ein ausgewachsener Handelskrieg nur Verlierer kennt. Sorgen macht uns auch die schnell ansteigende Staatsverschuldung in Amerika. Wie sollen hier die gewünschten Zinsanstiege verkraftet werden? Die Dinge spitzen sich weiter zu, die Schwankungen an den Märkten untermauern dies. Trotzdem gibt es kaum Alternativen zu einer globalen Geldanlage mit weltweiten Zinsanlagen, Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen und verschiedenen Währungen – wie im MB Premium Depot. Bei der Zusammensetzung des Depots versuchen wir daher immer, das „Große Ganze“ im Blick zu behalten.
  • 27.04.2018

    Modernisierungskredit

    Werten Sie Ihre Immobilie auf - Schnell und einfach Sie können zwischen 10.000 und 50.000 Euro finanzieren

    • Wählen Sie eine Laufzeit von 5, 10 oder 15 Jahren
    • Wir benötigen keinen Grundbucheintrag
    • Auszahlung erfolgt ohne Verwendungsnachweis
    • Sie können unbegrenzt Sondertilgungen leisten
    • Sie müssen nur 1 Jahr Eigentümer der Immobilie sein
    z.B.: 10.000 €,10 Jahre Laufzeit, eff.2,79 % mtl. 95,41 Euro, Gesamtbetrag: 11.449,32 Euro
  • 27.04.2018

    Entwicklung des MB Premium Depots

    Die weltweiten Schwankungen sind auch an der Entwicklung unseres MB Premium Depots nicht ganz spurlos vorüber gegangen. Die ersten 3 Monate in 2018 weisen ein Minus von -1,55% per 06.04.2018, auf, nur der Loys-Fonds liegt im Plus.

    Der Carmignac-Fonds hat zwar rechtzeitig die Aktienquote deutlich reduziert, weist aber noch ein kleines Minus auf. Die Stabilisierung des Depots durch den Gold- und Silberanteil (M & W) hat also bisher nicht den gewünschten Erfolg gehabt.Es bleibt die Gefahr, dass die von den USA forcierten Handelskonflikte weiter eskalieren.Durch die rasant ansteigende Gesamtverschuldung wird das weltweite Finanzsystem zunehmend fragiler. Wir rechnen daher weiterhin mit deutlichen Kursschwankungen an den Börsen, ein Crash in 2018 oder 2019 erscheint für uns nicht ausgeschlossen. Gold ist die Währung der letzten Instanz und sichert unser Depot ab- für bekannte und noch nicht bekannte Risiken des Finanzsystems. Deshalb bitten wir um Geduld bei der Wertentwicklung desM & W-Fonds. Wir werden die Wirtschafts- und Politikentwicklungen sehr genau verfolgen und voraussichtlich einige Depotveränderungen für noch mehr Sicherheit vornehmen. Wir sind davonüberzeugt, dass wir auch am Ende dieses 9. Jahres ein Plus im Depot sehen werden. Grundsätzlich gilt weiterhin: Wer langfristig sein Vermögen erhalten und mehren will, kommt nichtumhin, gewisse Kursschwankungen zu ertragen.
  • 27.04.2018

    Endlich erwachsen-was nun?

    Ein neuer Lebensabschnitt beginnt – aber damit stellen sich auch Fragen über Fragen:

    - Bei welcher Bank eröffne ich ein Girokonto?
    - Welche Absicherung brauche ich, welche Versicherungen sind überflüssig?
    - Mit welchen staatlichen Zuschüssen kann ich überhaupt rechnen?
    - Welche Sparformen machen überhaupt noch Sinn?
    Von vornherein die finanziellen Weichen richtig stellen – mit unserer unabhängigen Beratung.
  • 27.04.2018

    Günstige Autokredite

    Sie planen die Neuanschaffung eines Fahrzeugs?

    Handeln Sie beim Kauf eines Autos oder Motorrads einen hohen Barzahlungsrabatt aus! Gerne vergleichen wir für Sie die verschiedenen Finanzierungsangebote einer Vielzahl von Banken.
  • 27.04.2018

    Alternative Geldanlagen

    Pflegeappartements:

    Immobilien gelten weiterhin als wertstabile Kapitalanlage. Sie bieten Sicherheit, Inflationsschutz und Steuervorteile. Bei der Planung von Immobilieninvestitionen sollten einige wichtige Aspekte beachtet werden, um eine langfristige Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Als eine besonders sichere und unkomplizierte Form der Immobilienanlage gilt heute die Investition in Pflege-Immobilien. Aufgrund der Altersstruktur in der Bevölkerung steigt die Pflegebedürftigkeit in Deutschland rasant an. Abgesichert durch staatliche Mietgarantien sind hier jährliche Erträge von4 – 5 % p.a. möglich.
  • 06.02.2018

    Technische Korrektur, keine Trendwende (Flossbach von Storch)

    Wir schließen uns dieser Einschätzung an....

    Weltweit sind die Aktienmärkte unter Druck geraten. Gestern rutschte der amerikanische S&P 500 im Handelsverlauf zeitweise mahr als 4,5 Prozent ab. Bis zum Handelsschluß erholte er sich nur leicht; am Ende stand ein Minus von immerhin gut vier Prozent. In der Folge verloren auch der japanische Nikkei und der deutsche Aktienindex (DAX) deutlich. Bereits in den Tagen zuvor hatten die Aktienindizes weltweit nachgegeben.Was sind die Gründe für...
    vollständiger Artikel zum download.....

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  • 05.01.2018

    Wertentwicklung MB Premium Depot in 2017

    Nach einer sehr guten Performance in 2016 mit ca. 6,5 % p.a. Zuwachs weist unser „MB Premium Depot“ einen deutlich bescheideneren Ertrag für das abgelaufene Jahr aus. Das „MB Premium Depot“ hat in 2017 eine Rendite in Höhe von 2,65 % p.a. vor Kosten erzielt. Die Gründe hierfür sind vielfältig – u.a. die zu vorsichtige Anlagestrategie in den Fonds (Italien-Wahl wurde in 2018 verschoben, negative Goldentwicklung in Euro) und Probleme der Fondsmanager durch sehr stark schwankende Wechselkurse.

    Das Modellportfolio wird wie folgt berechnet: Alle 10 Investmentfonds mit dem gleichen Anfangswert am 01.01.2017 incl. des Fonds „Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen“, aber ohne den Fonds „Nordea Stable Return“, der nicht mehr neu gekauft werden kann. Viele Kunden haben diesen jedoch noch im Depot, dagegen den „Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen“ noch nicht.Ausblick auf 2018:Wir rechnen im Neuen Jahr mit stärker schwankenden Märkten und sind daher mit unserer vorsichtigen Anlagestrategie bestens darauf vorbereitet.